Die Kostensenkung von Holland Casino, einschließlich des Verkaufs von zwei Casinos, trägt dazu bei, höheren Steuern entgegenzuwirken
Holland Casino hat im ersten Halbjahr 14.2 ein positives Ergebnis von 2025 Millionen Euro verbucht, eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Verlust von 3.5 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres, die jedoch durch eine Reihe von Kostensenkungsmaßnahmen ermöglicht wurde, die das Unternehmen seit Anfang dieses Jahres umgesetzt hat.
Der Gesamtumsatz sank leicht auf 390.9 Mio. Euro. Der Filialumsatz konnte leicht gesteigert werden, während der Online-Umsatz zurückging.
Die Zahl der Besuche in den Filialen stieg leicht von 2,565,472 auf 2,582,498. Auch die durchschnittlichen Ausgaben der Gäste pro Besuch stiegen leicht. Die Einführung der gesetzlichen Beschränkungen ab dem 1. Oktober 2024 wirkte sich insbesondere auf den Online-Umsatz aus. Holland Casino konnte die Betriebskosten um 30.1 Millionen Euro senken. Dies ist das Ergebnis gezielter Einsparungen, unter anderem durch eine Umstrukturierung in der Zentrale.
Auch die Liquiditätslage hat sich verbessert, unter anderem durch einen sechsmonatigen Zahlungsstopp der Corona-Schulden und eine Verlängerung der Rückzahlung um zwei Jahre.
Holland Casino profitierte zudem von einmaligen finanziellen Zugewinnen durch den Verkauf von Grundstücken des ehemaligen Casinos in Groningen (2.7 Mio. €) und der Filiale in Zandvoort (8.7 Mio. €). Dies führte zu einem um 6.6 Mio. € höheren Gewinn. Diese einmaligen Einnahmen wurden bei der strukturellen Senkung der Betriebskosten nicht berücksichtigt.
Finanzvorstand Ruud Bergervoet sagte: „Wir haben unseren Mitarbeitern viel abverlangt, aber das Ergebnis ist es wert. Besonders stolz bin ich darauf, dass unsere Gäste uns weiterhin besuchen und schätzen. Reich können wir uns aber nicht nennen. Der finanzielle Druck bleibt ungebrochen hoch, insbesondere angesichts der geplanten zweiten Erhöhung der Glücksspielsteuer im Jahr 2026. Hätte der Glücksspielsteuersatz bereits bei 37.8 Prozent gelegen, hätten wir das erste Halbjahr mit einem Gewinn von 1.1 Millionen Euro abgeschlossen, ohne die einmaligen Verkaufserlöse mit einem Verlust von 5.5 Millionen Euro. Das zeigt, wie verwundbar wir trotz aller bisherigen Anstrengungen sind.“
Seit diesem Jahr wurde die Glücksspielsteuer von 30.5 auf 34.2 Prozent erhöht. Diese Erhöhung wird für Holland Casino in den ersten sechs Monaten zusätzliche Kosten in Höhe von 13.5 Millionen Euro verursachen.
