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Gesetzgebung

Weitere Werbebeschränkungen in Brasilien setzen Wettende dem illegalen Markt aus, sagt IBJR

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Das Brasilianische Institut für verantwortungsvolles Spielen (IBJR) hat erhebliche Bedenken hinsichtlich Die Sportkommission Die Zustimmung des Senats zum Gesetzentwurf Nr. 2,985, der strenge Beschränkungen für die Werbung legalisierter Wettbüros einführt, ist ein wichtiger Schritt. Laut IBJR könnte dieses Gesetz den informellen Markt unbeabsichtigt ausweiten, indem es die Kommunikationskanäle zwischen lizenzierten Wettbüros und ihren Kunden schwächt. Darüber hinaus gefährdet der Gesetzentwurf laut IBJR die Existenzfähigkeit einer regulierten Branche, die sich für verantwortungsvolles Glücksspiel einsetzt.

„Diese Beschränkungen setzen die Wettenden noch stärker dem illegalen Markt aus, der bereits etwa die Hälfte des Marktes ausmacht, keine Garantien bietet, keine Kontrolle ermöglicht und der Gesellschaft keinen Ertrag bringt.

„Legale Werbung leitet, informiert und schützt. Damit können Bürger regulierte Plattformen identifizieren, die strenge Vorschriften einhalten und sich zu verantwortungsvollen Spielpraktiken verpflichten“, heißt es in einer Erklärung des IBJR.

Das IBJR argumentierte, dass das neue Gesetz auch unnötig sei, da „Brasilien bereits über einen robusten Regulierungsrahmen verfügt, der sich ständig verbessert.“ Laut IBJR „Gesetz 14,790/23, Verordnung Nr. 1,231/24 des SPA und Anhang X des CONAR-Kodex (Nationaler Rat für Selbstregulierung in der Werbung), die unter aktiver Mitwirkung des IBJR entwickelt wurden, legen klare Kriterien für die Branchenkommunikation fest, wobei der Schwerpunkt auf Ethik und dem Schutz gefährdeter Zielgruppen liegt.“

Abschließend erklärte das IBJR, dass es sich weiterhin für den Dialog, verantwortungsvolles Spielen und die Entwicklung eines ethischen und verantwortungsvollen Marktes für alle Brasilianer einsetze.

Laut der brasilianischen Senatsnachrichtenagentur wird der neue Gesetzentwurf, sollte er vom Plenum angenommen werden, folgende Einschränkungen für die Wettwerbung in Brasilien festlegen: Werbung während Live-Sportereignissen ist verboten; dynamische Quoten oder Echtzeitwahrscheinlichkeiten dürfen nur auf den eigenen Websites, Apps oder Plattformen der lizenzierten Betreiber angezeigt werden; gedruckte Werbung ist nicht zulässig; die Werbung für Inhalte außerhalb der erlaubten Zeiten ist verboten, auch wenn sie von den offiziellen Kanälen der Wettanbieter stammt.

In der Werbung dürfen weder Bilder noch Beteiligung von Sportlern, ehemaligen Sportlern, Künstlern, Kommunikatoren, Influencern, Behörden oder Mitgliedern professioneller technischer Komitees verwendet werden. Ehemalige Sportler dürfen jedoch auch noch fünf Jahre nach Beendigung ihrer Karriere für Wetten werben.

Direktes oder indirektes Sponsoring von Schiedsrichtern und anderen Mitgliedern von Sportschiedsrichterteams durch Wettanbieter mit festen Quoten ist ebenfalls verboten. Darüber hinaus dürfen Wetten in der Werbung nicht als sozial attraktiv, als Mittel zum persönlichen Erfolg, als Alternative zur Beschäftigung, als Lösung für finanzielle Probleme, als zusätzliche Einkommensquelle, als Investitionsmöglichkeit oder als Versprechen finanzieller Rendite dargestellt werden.

Die Verwendung von Animationen, Zeichnungen, Maskottchen, Figuren oder audiovisuellen Medien, die sich direkt oder indirekt an Kinder richten, ist verboten. Dies gilt auch für Programme, die Wettpraktiken vermitteln oder fördern. Kommunikationsmittel wie Nachrichten oder Benachrichtigungen dürfen nur mit vorheriger Zustimmung des Empfängers versendet werden. Sexistische, frauenfeindliche oder diskriminierende Werbung ist nicht zulässig.

Laut dem Gesetzentwurf ist statische und elektronische Werbung in Arenen, Stadien und Sportstätten verboten, mit Ausnahme von Betreibern, die Namensrechte an der jeweiligen Veranstaltungsstätte besitzen oder die Trikots der Mannschaften sponsern. In der Praxis beschränkt diese Bestimmung die Ausstrahlung von Sportwettenwerbung auf Unternehmen, die Namensrechte an Stadien oder Meisterschaften erworben haben oder die Trikots der Mannschaften während der Spiele sponsern.

Bestimmte Werbepraktiken sind nach den neuen Vorschriften jedoch zulässig. Wettwerbung kann zwischen 7:30 Uhr und Mitternacht im frei zugänglichen und kostenpflichtigen Fernsehen, auf Streaming-Diensten, in sozialen Medien und im Internet ausgestrahlt werden. Radiowerbung ist in zwei bestimmten Zeitfenstern erlaubt: von 9:11 bis 5:7 Uhr und von 30:15 bis 15:XNUMX Uhr. Wettwerbung kann während Live-Übertragungen von Events XNUMX Minuten vor Beginn und XNUMX Minuten nach Ende des Events gezeigt werden.

Werbung ist auch auf Websites, Seiten oder Anwendungen von Betreibern jederzeit erlaubt, sofern der Nutzerzugriff freiwillig ist. Sponsoren und Wettanbieter dürfen in Werbeanzeigen für Sportübertragungen zwischen 9:6 und 18:XNUMX Uhr angezeigt werden, sofern diese Anzeigen keine Einladungen oder Versprechen zu Wettgewinnen, Hinweise auf Quoten oder Aktionsboni enthalten oder gegen die Klassifizierungsrichtlinien verstoßen. Gleichzeitig ist Wettwerbung in sozialen Medien und anderen Internetanwendungen für registrierte Nutzer erlaubt, deren Alter nachweislich über XNUMX Jahre liegt.

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