Gesetzentwurf sieht Gefängnisstrafe für Influencer vor, die illegales Glücksspiel in Brasilien fördern
Stellvertreterin Kim Kataguiri hat legte eine Rechnung vor Das Gesetz sieht die Förderung von Glücksspielen im Strafgesetzbuch vor und zielt darauf ab, diejenigen zu bestrafen, die für illegale Wettseiten oder nicht autorisierte Seiten im Land werben. Der Vorschlag sieht neben einer neuen Glücksspielgesetzgebung in Brasilien auch Aufklärungskampagnen vor. Der Text sieht für die Verurteilten Freiheitsstrafen von einem bis vier Jahren und Geldstrafen vor. Die Strafe verdoppelt sich, wenn die Person Glücksspiele oder Seiten bewirbt, die sich an Kinder und Jugendliche richten.
Die erhöhte Strafe gilt auch für diejenigen, die Werbetechniken verwenden, die sich an Menschen in gefährdeten Situationen richten, wenn es sich bei der Person, die für Glücksspiele wirbt, um einen digitalen Influencer oder eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens handelt, die ihren Status nutzt, um für die Spiele und Websites zu werben, und wenn die Person am Gewinn beteiligt ist oder irgendeine Form von Provision von dem beworbenen Unternehmen erhält.
In der Begründung führte der Abgeordnete aus, dass die Werbung für Glücksspiele oft auf gefährdete Gruppen wie Kinder, Jugendliche und Menschen in finanziellen Schwierigkeiten abziele, „die durch das Versprechen leichter Gewinne angelockt werden“. Eine Reihe von Influencern, argumentierte er, „lehren Taktiken der emotionalen Kontrolle … verschleiern die schädliche Natur dieser Praxis und machen das Glücksspiel noch attraktiver.“
Der Gesetzgeber schrieb in der Präambel des Gesetzentwurfs außerdem: „Die Kriminalisierung der Förderung illegalen Glücksspiels zielt auch darauf ab, den Zugang zu dieser Art von Inhalten zu verringern, die in sozialen Netzwerken und digitalen Plattformen weit verbreitet sind. Die Leichtigkeit, mit der diese Spiele gefunden werden können, oft begleitet von attraktiven Werbeaktionen und Versprechen großer Gewinne, schafft ein äußerst gefährliches Umfeld, insbesondere für junge Menschen und Personen in wirtschaftlich gefährdeten Situationen.“
Der Gesetzentwurf würde noch eine weitere Funktion erfüllen, nämlich das Bewusstsein für die Gefahren des Glücksspiels zu schärfen. „Indem der Staat die Förderung dieser Spiele zu einem Verbrechen macht, signalisiert er deutlich, dass solche Praktiken der Gesellschaft schaden und nicht gefördert werden sollten. Dieses Signal ist besonders wichtig, um die öffentliche Wahrnehmung hinsichtlich der Schwere der Auswirkungen des Glücksspiels zu beeinflussen, was zu einem größeren Bewusstsein und möglicherweise zu einem Rückgang der gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Praktiken führt“, argumentierte der Abgeordnete.
